Eine höfliche, aber klare Kündigung schreiben – ohne Brücken abzubrechen
Ein professionelles, respektvolles Schreiben, das deinen Ruf schützt, Türen offen hält und die Übergabe reibungslos macht.
Kurz gesagt: Ein gutes Kündigungsschreiben ist kurz, warm und unmissverständlich. Es nennt deinen letzten Arbeitstag, bedankt sich beim Arbeitgeber, bietet eine saubere Übergabe an und bleibt professionell – drei kurze Absätze reichen meistens, und du brauchst dafür nicht mal 15 Minuten.
Einstieg: Einen Job zu verlassen geht selten nur dich etwas an – es geht auch um die Leute, denen du deine Aufgaben übergibst, um die Empfehlungen, auf die du später angewiesen bist, und um die Brücken, die du nicht abreißen willst. Diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du ein Kündigungsschreiben schreibst, das all das gut hinbekommt – auch wenn du dich noch nie vorher selbst gekündigt hast.
💡 Tipp: tippe auf die Nummer eines Schritts, wenn du ihn erledigt hast — ein grüner Haken erscheint und dein Browser merkt sich, wie weit du warst.
- Ruhige 15–20 Minuten – mehr Schreibzeit brauchst du realistisch nicht.
- Eine Textverarbeitung oder eine Notiz-App – Google Docs, Word, Pages oder einfach die Notizen-App auf deinem Handy.
- Deine wichtigsten Daten parat: den Namen deiner Führungskraft (oder „Hiring Manager", falls du ihn noch nicht kennst), deine genaue Berufsbezeichnung und deinen geplanten letzten Arbeitstag. Ein simpler Kalender hilft dir, das richtige Datum zu wählen.
- Deinen Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag in der Nähe – ein kurzer Blick auf die Kündigungsfrist lohnt sich (die Mindestzeit, schriftlich oder stillschweigend, die du deinem Arbeitgeber vor dem Ausscheiden geben musst). In Australien sehen die National Employment Standards je nach Betriebszugehörigkeit eine Mindestfrist von einer bis vier Wochen vor. Dein Vertrag oder Branchen-Tarifvertrag kann eine längere Frist vorsehen.
- Kein spezielles Konto, keine App, kein kostenpflichtiges Tool nötig – das hier ist ganz normales Schreiben.
Ein ehrlicher Hinweis: Allein ein Schreiben kündigt dich noch nicht. In Australien ist die Kündigung ein rechtlicher Akt, der erst dann vollzogen ist, wenn dein Arbeitgeber eindeutig versteht, dass du dein Beschäftigungsverhältnis beendest – meistens ein Gespräch plus ein schriftlicher Beleg. Betrachte das Schreiben als den schriftlichen Beleg, der das Gespräch untermauert, nicht als Ersatz dafür. Falls dein Arbeitsplatz einen formalen Kündigungsprozess hat (ein HR-Portal, eine E-Mail-Vorlage), halte dich zusätzlich zum Schreiben daran.
Wähle deinen letzten Arbeitstag im Kalender
Öffne deine Kalender-App oder einen beliebigen Kalender und zähle ab heute nach vorn, je nach deiner Kündigungsfrist. Wenn du weniger als ein Jahr in der Rolle bist, ist eine Woche eine übliche Mindestfrist; zwei Wochen sind in den meisten Bürojobs der weitverbreitete Standard; manche Branchen erwarten vier Wochen oder mehr. Wähle das spätere der beiden Daten – Frist aus dem Gesetz oder Vorgabe aus dem Vertrag – damit du auf der sicheren Seite bleibst.
Falls dein Bildschirm anders aussieht: jeder Kalender funktioniert – ein Papierplaner, der Handykalender oder ein Wandkalender leisten dasselbe.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn du ein konkretes Datum nennen kannst (einen Wochentag, kein vages „in zwei Wochen") und es oben in dein Schreiben schreiben kannst.

Öffne ein leeres Dokument und schreibe den Briefkopf
Erstelle ein neues Dokument und tippe ganz oben, linksbündig, drei Zeilen: deinen vollständigen Namen, deine E-Mail oder Telefonnummer und das Datum. Lass eine Zeile frei und füge dann den Namen und Titel des Empfängers (oder einfach „Hiring Manager") sowie die Adresse der Organisation ein. Dieser Block lässt das Schreiben wie einen offiziellen Beleg aussehen und nicht wie eine beiläufige Nachricht.
Falls du keine druckfertige Vorlage im Kopf hast: einfacher Text mit dem Datum auf einer eigenen Zeile ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass jemand, der das Schreiben in einem Jahr liest, sehen kann, wer es wann an wen geschrieben hat.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn dein Dokument wie ein kurzer, ordentlicher Briefkopf aussieht – drei Zeilen von dir, eine Leerzeile, dann drei oder vier Zeilen zum Empfänger.

Schreibe den Einleitungsabsatz
In ein oder zwei Sätzen erkläre unmissverständlich, dass du kündigst, nenne deine Rolle und gib deinen letzten Arbeitstag an. Entschuldige dich nicht, erkläre nicht zu viel und deute kein Bedauern an, das du nicht empfindest. Klarheit ist eine Freundlichkeit – sie erspart deiner Führungskraft das Raten.
Stell dir den ersten Satz wie eine Türklingel vor: Er kündigt an, dass du da bist und was du willst. Vergleiche die beiden Eröffnungen unten:
Mehr braucht Absatz eins nicht. Beweggründe, Dank und das Übergabeangebot kommen in den nächsten Absätzen.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn jemand, der nur Absatz eins liest, Folgendes korrekt wiedergeben kann: wer geht, welche Rolle und wann – ohne raten zu müssen.

Ein kurzes, ehrliches Dankeschön
Absatz zwei ist ein kurzer Absatz ehrlichen Danks – nenne eine oder zwei konkrete Sachen, die du geschätzt hast. Generisches Lob wie „tolles Unternehmen, tolles Team" wirkt wie Füllmaterial; ein einziges konkretes Detail (eine Mentorin, ein Projekt, ein Aha-Moment) kommt ehrlich rüber.
Wenn deine Gründe für den Abschied keine schönen sind, ist das okay – du kannst trotzdem eine Sache finden, die es wert ist, erwähnt zu werden. Vielleicht das Weiterbildungsbudget, eine flexible Arbeitszeitregelung, eine unterstützende Kollegin oder einfach die Erfahrung selbst. Vermeide jeden sarkastischen Unterton; dein zukünftiges Ich braucht vielleicht eine Empfehlung von diesen Leuten.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn der Absatz klingt wie etwas, das du deiner Führungskraft auch persönlich sagen würdest – nicht wie eine Formel, die du von irgendeiner Website kopiert hast.

Biete eine saubere Übergabe an
Absatz drei sagt, in einfachen Worten, wie du dem Team nach deinem Abschied helfen wirst. Zwei oder drei Sätze reichen: du dokumentierst deine wichtigsten Aufgaben, briefst deine Nachfolge, bringst laufende Dinge zu Ende. Das Ziel ist, die Dinge besser zurückzulassen, als du sie vorgefunden hast, damit man dich in guter Erinnerung behält.
Wenn du noch nicht genau weißt, was du übergeben wirst, ist das normal – schreib die Absicht statt den fertigen Plan. „Ich erstelle ein Übergabedokument und stehe für Fragen zur Verfügung" ist ehrlich und nützlich; „Ich sorge dafür, dass nichts schiefgeht" ist ein Versprechen, das du halten kannst.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn deine Führungskraft nach dem Lesen sofort vor sich sieht, was zwischen heute und deinem letzten Arbeitstag passieren wird – ohne dir noch eine Klärungs-Mail schicken zu müssen.

Schließe warm ab und lies Korrektur
Beende mit einer einzigen kurzen Zeile, in der du dem Team alles Gute wünschst, und unterschreibe mit „Mit freundlichen Grüßen," oder „Herzliche Grüße," und deinem vollständigen Namen. Lies das ganze Schreiben einmal laut vor – so fallen Tippfehler, holprige Formulierungen und jeder Satz auf, der verbitterter oder trauriger klingt, als du gemeint hast.
Achte auf drei Dinge: Daten, die nicht zum Kalender passen, falsch geschriebene Namen der Führungskraft und Sätze, die nach Beschwerde klingen. Wenn ein Satz wie eine „Brücken-abreßen"-Zeile wirkt, formuliere ihn weicher oder streiche ihn – auch wenn die Versuchung groß ist.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn du das Schreiben in unter einer Minute von Anfang bis Ende lesen kannst, es nach dir an einem ruhigen Tag klingt und du keinen einzigen Satz mehr ändern würdest.

Speichern, bei Bedarf drucken, abgeben
Speichere das Schreiben als PDF, damit das Layout auf jedem Gerät gleich bleibt. Falls an deinem Arbeitsplatz eine gedruckte Version erwartet wird, drucke eine aus und unterschreibe sie mit Stift. Die meisten australischen Arbeitgeber akzeptieren das Schreiben per E-Mail an deine Führungskraft (und oft an die HR) – frag deine Führungskraft oder schau ins Mitarbeiterhandbuch, falls du unsicher bist.
Du weißt, dass es geklappt hat, wenn deine Führungskraft das Schreiben bestätigt hat, dein letzter Arbeitstag in beiden Kalendern steht und du aufhörst, an der Formulierung zu zweifeln.

- Die Gründe für den Abschied aufschreiben. Auch wenn sie wahr sind: schriftliche Gründe können dir später vorgehalten oder mit Leuten geteilt werden, die du nicht im Sinn hattest. Beweggründe gehören ins persönliche Gespräch; im Schreiben bleiben Fakten und Würde.
- Ein passiv-aggressives „Danke" oder unechtes Lob verwenden. Leute lesen den Ton, nicht nur die Worte. Ein Satz wie „Danke für die unvergessliche Erfahrung" kommt schlecht an. Wenn dir nichts Nettes einfällt, ist ein schlichtes „Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier hatte" ehrlich und kurz.
- Nicht im Vertrag oder Tarifvertrag die Kündigungsfrist prüfen. Ein Schreiben mit zwei Wochen Frist, obwohl dein Tarifvertrag vier verlangt, kann dich in Verzug bringen. Vor dem Senden immer gegenchecken.
- Leute in CC oder BCC setzen, die deine Führungskraft nicht erwartet hat. Halte die erste Übergabe einfach – Führungskraft (und HR, falls in deinem Betrieb üblich). Größere Bekanntmachungen sind meistens eine Absprache mit deiner Führungskraft, nicht deine alleinige Entscheidung.
Probier es gleich aus
Öffne ein leeres Dokument und schreib nur den Briefkopf (Schritt 2) und den Einleitungsabsatz (Schritt 3). Das dauert keine drei Minuten. Sobald du es auf dem Bildschirm siehst, weißt du genau, was der Rest des Schreibens leisten muss – und du kannst es fertigstellen, wann immer du bereit bist.
❓ Schnelle Fragen
Wie lange dauert das?
Etwa 6 Minuten — die Anleitung hat 7 Schritte, und du kannst jeden beim Durcharbeiten abhaken.
Muss ich etwas vorbereiten?
- Ruhige 15–20 Minuten – mehr Schreibzeit brauchst du realistisch nicht.
- Eine Textverarbeitung oder eine Notiz-App – Google Docs, Word, Pages oder einfach die Notizen-App auf deinem Handy.
- Deine wichtigsten Daten parat: den Namen deiner Führungskraft (oder „Hiring Manager", falls du ihn noch nicht kennst), deine genaue Berufsbezeichnung und deinen geplanten letzten Arbeitstag. Ein simpler Kalender hilft dir, das richtige Datum zu wählen.
- Deinen Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag in der Nähe – ein kurzer Blick auf die Kündigungsfrist lohnt sich (die Mindestzeit, schriftlich oder stillschweigend, die du deinem Arbeitgeber vor dem Ausscheiden geben musst). In Australien sehen die National Employment Standards je nach Betriebszugehörigkeit eine Mindestfrist von einer bis vier Wochen vor. Dein Vertrag oder Branchen-Tarifvertrag kann eine längere Frist vorsehen.
- Kein spezielles Konto, keine App, kein kostenpflichtiges Tool nötig – das hier ist ganz normales Schreiben.
Ein ehrlicher Hinweis: Allein ein Schreiben kündigt dich noch nicht. In Australien ist die Kündigung ein rechtlicher Akt, der erst dann vollzogen ist, wenn dein Arbeitgeber eindeutig versteht, dass du dein Beschäftigungsverhältnis beendest – meistens ein Gespräch plus ein schriftlicher Beleg. Betrachte das Schreiben als den schriftlichen Beleg, der das Gespräch untermauert, nicht als Ersatz dafür. Falls dein Arbeitsplatz einen formalen Kündigungsprozess hat (ein HR-Portal, eine E-Mail-Vorlage), halte dich zusätzlich zum Schreiben daran.
Welche Fehler sollte ich vermeiden?
- Die Gründe für den Abschied aufschreiben. Auch wenn sie wahr sind: schriftliche Gründe können dir später vorgehalten oder mit Leuten geteilt werden, die du nicht im Sinn hattest. Beweggründe gehören ins persönliche Gespräch; im Schreiben bleiben Fakten und Würde.
- Ein passiv-aggressives „Danke" oder unechtes Lob verwenden. Leute lesen den Ton, nicht nur die Worte. Ein Satz wie „Danke für die unvergessliche Erfahrung" kommt schlecht an. Wenn dir nichts Nettes einfällt, ist ein schlichtes „Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier hatte" ehrlich und kurz.
- Nicht im Vertrag oder Tarifvertrag die Kündigungsfrist prüfen. Ein Schreiben mit zwei Wochen Frist, obwohl dein Tarifvertrag vier verlangt, kann dich in Verzug bringen. Vor dem Senden immer gegenchecken.
- Leute in CC oder BCC setzen, die deine Führungskraft nicht erwartet hat. Halte die erste Übergabe einfach – Führungskraft (und HR, falls in deinem Betrieb üblich). Größere Bekanntmachungen sind meistens eine Absprache mit deiner Führungskraft, nicht deine alleinige Entscheidung.
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✦ Original-Schritt-für-Schritt-Anleitung vom KI-Redaktionsteam von AI World HQ Verständlich geschrieben, auf Richtigkeit geprüft.
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